Prüfungen

Teamtest

Der Team-Test ist eine Möglichkeit zum Ende der Grundausbildung aufzuzeigen, dass aus dem Mensch-Hund-Gespann ein echtes Team geworden ist und im Alltag keine Probleme lauern.

Die Team-Test-Prüfung erfolgt analog zur Begleithundeprüfung mit einigen Besonderheiten:

Die Prüfung kann ein Hund bereits mit 12 Monaten ablegen, es ist keine Mitgliedschaft im Verein nötig, keine schriftliche Sachkunde-Prüfung, keine Freifolge auf dem Hundeplatz, Straßenteil ist deutlich umfangreicher.

Unter anderem wird die Neutralität gegenüber spielenden Kindern und Hunden geprüft.
Natürlich sind auch Radfahrer, Jogger, Spaziergänger, Inlinescater etc. in die Prüfung involviert. Das Durchlaufen von engen Menschengruppen oder ein Sitz bzw. Platz innerhalb der Gruppe gehört dazu.

Außerdem ist es sehr interessant, ob der Hund bei einer Ansprache aus einem vorbeifahrenden Auto die Ruhe behält oder den Lack durch hochspringen beschädigt ;-).

Gerne wird bei uns auch die Möglichkeit wahrgenommen, den Team-Test als Vorbereitung zur Begleithundeprüfung zu nutzen. Allerdings berechtigt ein bestandener Team-Test nicht zur Teilnahme an Turnieren, dazu ist die Begleithundeprüfung notwendig.

Begleithundeprüfung

Diese umfasst die Unterordnung in der Gruppe und / oder Einzelunterordnung mit Vorbereitung auf die Begleithundprüfung. Wer sich und seinem Hund zu besonderen Leistungen trainieren möchte, hat die Möglichkeit sich mit der Begleithundeprüfung zu belohnen.

Gerade in der heutigen Zeit ist es besonders wichtig, dass ein Hund gutes Benehmen zeigt um nicht negativ aufzufallen. Außerdem stärkt es die Bindung zwischen Hund und Mensch und man lernt seinen Vierbeiner dabei besser kennen. Der ständige Kontakt mit anderen Hunden verbessert das Sozialverhalten und das Selbstbewusstsein des Hundes. Auch Fragen rund um den Hund finden stets ein offenes Ohr. Die Begleithundeprüfung ist daneben die Einstiegsausbildung im Hundesport. Für weiterführende Ausbildungen und Teilnahme an Turnieren (z.B.: Agility, Fährte … ) ist sie zwingend erforderlich.

Wichtig ist uns, dass das Training in einer ruhigen, spielerischen Atmosphäre geschieht und der Hund richtig motiviert wird.

Wer möchte kann sich dann, wenn die Kommandos gut sitzen, der Prüfung zum Begleithund stellen. Diese Prüfung findet je nach Teilnehmeranzahl 1-2 mal im Jahr statt und ist das I-Tüpfelchen für das Trainieren.

Ablauf

Die Begleithundeprüfung besteht aus mehreren Teilen:

Um an der Begleithundeprüfung teilnehmen zu können, muss der Hundeführer einen Sachkundenachweis erbringen. Der Sachkundenachweis kann an den Prüfungstagen bei uns im Verein abgelegt werden.

Im ersten Teil der Begleithundeprüfung werden auf dem Übungsplatz Leinenführigkeit, Unbefangenheit, Freifolge, Sitz und Ablegen in Verbindung mit Herankommen geprüft.

Im zweiten Teil wird die Verkehrssicherheit getestet. Der Hund geht angeleint und soll sich gegenüber Passanten und dichtem Verkehr gleichgültig verhalten. Bestandteil der Prüfung ist außerdem, dass der Hund fest angebunden auf dem Gehweg einer mäßig belebten Straße zwei Minuten allein bleibt – Frauchen/Herrchen ist außer Sichtweite – und weder Passanten noch andere Hunde anknurrt.

Zur Prüfung wird der Hund frühestens im Alter von 15 Monaten zugelassen. Für die Anerkennung der Prüfung ist die Mitgliedschaft im Verein notwendig. Sie ist außerdem Grundlage für die Zulassung zu Turnieren und ggf. für weiterführende Kurse.

Will man nicht Mitglied im Verein werden und hat kein Interesse an Turnieren etc. ist der Team-Test eine weitere Möglichkeit aufzuzeigen, dass die Grundausbildung gut abgeschlossen wurde.

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