Prüfungen


Ich will sehen, was passiert, wenn ich nicht aufgebe!


Der Team-Test

Der Team-Test ist eine Möglichkeit, zum Ende der Grundausbildung aufzuzeigen, dass aus dem Mensch-Hund-Gespann ein echtes Team geworden ist, welches den Alltag meistert.

Voraussetzungen

  • Hund muss mind. 12 Monate alt sein
  • keine Mitgliedschaft im Verein nötig
  • keine schriftl. Sachkunde-Prüfung nötig

Wissenswertes

Es gibt klare Angaben wie ein Team-Test laufen soll. Eine Abfolge von Fuß, Sitz und Platz ist gefordert und sollte flüssig dargestellt werden können. Im Gegensatz zur BH-Prüfung gibt es keinen Freifolge-Teil. Dein Hund kann immer an der Leine bleiben. Der Straßenteil ist erfahrungsgemäß deutlich umfangreicher. Unter anderem wird die Neutralität gegenüber spielenden Kindern und Hunden geprüft.
Natürlich sind auch Radfahrer, Jogger, Spaziergänger, Inlineskater etc. in die Prüfung involviert. Das Durchlaufen von engen Menschengruppen oder ein Sitz bzw. Platz innerhalb der Gruppe gehört dazu.

Außerdem ist es sehr interessant, ob der Hund bei einer Ansprache aus einem vorbeifahrenden Auto die Ruhe behält oder den Lack durch hochspringen beschädigt ;-).

Gerne wird bei uns auch die Möglichkeit wahrgenommen, den Team-Test als Vorbereitung zur Begleithundeprüfung zu nutzen. Allerdings berechtigt ein bestandener Team-Test nicht zur Teilnahme an Turnieren, dazu ist die Begleithundeprüfung notwendig.


Die Begleithundeprüfung

Diese umfasst die Unterordnung in der Gruppe und / oder Einzelunterordnung mit Vorbereitung auf die Begleithundeprüfung. Wer sich und seinen Hund zu besonderen Leistungen trainieren möchte, hat die Möglichkeit sich mit der Begleithundeprüfung zu belohnen.

Voraussetzung

  • Hund muss mind. 15 Monate alt sein
  • schriftl. Sachkundeprüfung (kann auch am Prüfungstag abgelegt werden)
  • Mitgliedschaft im Verein nötig

Wissenswertes

Gerade in der heutigen Zeit ist es besonders wichtig, dass ein Hund gutes Benehmen zeigt um nicht negativ aufzufallen. Außerdem stärkt es die Bindung zwischen Hund und Mensch und man lernt seinen Vierbeiner dabei besser kennen. Der Kontakt mit anderen Hunden verbessert das Sozialverhalten und das Selbstbewusstsein des Hundes. Auch Fragen rund um den Hund finden stets ein offenes Ohr. Die Begleithundeprüfung ist daneben die Einstiegsprüfung im Hundesport. Für weiterführende Ausbildungen und Teilnahme an Turnieren (z. B.: Agility oder Fährte) ist sie zwingend erforderlich.

 

Wichtig ist uns, dass das Training in einer ruhigen, spielerischen Atmosphäre stattfindet und der Hund richtig motiviert wird.

 

Ablauf

Im ersten Teil der Begleithundeprüfung werden auf dem Übungsplatz Leinenführigkeit, Unbefangenheit, Freifolge, Sitz und Ablegen in Verbindung mit Herankommen geprüft.

Im zweiten Teil wird die Verkehrssicherheit getestet. Der Hund geht angeleint und soll sich gegenüber Passanten und Verkehr gleichgültig verhalten. Bestandteil der Prüfung ist außerdem, dass der Hund fest angebunden auf dem Gehweg, einer mäßig belebten Straße, zwei Minuten allein bleibt – Frauchen/Herrchen ist außer Sichtweite – er sollte weder Passanten noch andere Hunde anknurren.

Auch Trainer Stefan hat sich der Herausforderung gestellt.


Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. (Lucius Annaeus Seneca)